Freya

Steckbrief


Künstername: Freya
Alter: 24 (2019)
Instagram: @freya_impression

Art: Sehr angenehm! Direkt, offen, durch den Hauptberuf etwas eingeschränkt. Dennoch flexiebel und bereit neues zu probieren.
Bildbearbetung: Nur mit Lightroom bearbeitet, eigene Presets.

 

Endlich. Ich wollte schon immer solche Bilder haben. An der Stelle fragst du dich bestimmt „solche Bilder?“. Genau, solche Bilder. Leicht verrucht, leicht sexy, leicht legere. Von allem etwas, aber auch nicht zu viel. Wenn du mich fragst würde ich das kurz und knapp „Dirty“ beschreiben. Ich könnte jetzt nicht beschreiben was genau ich gesucht habe. Wie immer hab ich durch Instagram gehashtag´t und bin auf Freya gestossen. Ihr Account war nicht grad voll mit Bildern zu diesem Zeitpunkt. Aus dem was sie hatte, konnte ich aber ihren Typ erkennen und war mir dann sicher, dass sie die richtige für meine Idee ist. Gesagt getan, ich kontaktierte sie und prompt schrieb sie mir auch gleich zurück. Ich erklärte ihr gleich in der ersten Message über Instagram welche Richtung ich verfolge um dann zu erkennen ob die Person offen dafür ist. Und in der zweiten Mail wurde ich direkter. Direktheit ist immer der kürzeste Weg. Ich spare mir so, sehr viel Zeit. Meine Idee fand sie gleich super und wir einigten uns auf einen Termin, welchen wir dann mehrmals verschieben mussten aufgrund der Grippewelle, die zu der Zeit durch die Stadt zog. Durch meine Internetpräsents sehen auch immer gleich die Models, dass ich kein „Massenmörder“ bin. Das vereinfacht die Sache ein wenig 🙂 Trotzdem bekommen die -egal wie nett und sympathisch man sich ist, immer einen TFP Vertrag, welchen ich mittlerweile modifiziert habe. Dazu später mehr. Solch ein Vertrag eliminiert noch ein wenig dieses „Massenmörder-Angst-Ding“.. Vielleicht sollte ich Wörter wie „eliminieren“ weglassen 😀 wie dem auch sei, war sie also bei mir. Motte: Kein Make-up. Nur Hautcreme. Und das tolle war ja, ich konnte endlich meinen neuen Beautydish + Studioblitz ausprobieren. Selbstverständlich hab ich es schon an mir ausprobiert und an meiner Frau und Sohnemann, aber das ist nicht das gleiche!

Wie gehe ich nun an sowas ran? Model hat keine bis wenig Erfahrung. Ich kenne sie nicht, sie kennt mich nicht. Ich hab eine Vorstellung wie das fertige Bild auszusehen hat. Das Model weiss nicht was auf sie zukommt. Soviel Zeit steht uns nicht zur Verfügung. Mit der Tür ins Haus fallen?

„Hi, ich bin Ardalan, werfe dich mal bitte nach hinten und stell dir vor du bist grad mitten im Liebesspiel mit deinem Freund und ich fotografiere das ganze dann, ja?“

Ich denke so könnte sich die weitere Zusammenarbeit als „schwierig“ erweisen. Um das zu umgehen muss man Zeit investieren. Das Model MUSS sich wohlfühlen, damit es sich fallen lassen kann. Weiblich so wie männlich. Vertrauen ist das Stichwort. Direkt sein reicht nicht aus. So frage ich auch sehr oft ob das ok ist, ob dies ok ist, dass sie bitte mit mir kommuniziert und so weiter. Zudem arbeite ich auch mit Bildern bzw einem Moodboard. Die Models bekommen das auch vorab. Damit sie keine all zu große Überraschung erleben. So wissen sie dann schon was ungefähr auf sie zukommt. Die haben Zeit sich darauf einzustellen. Und so gehe ich immer vor. Ob es Beauty oder „dirty“ ist. Vorbereitung ist wichtig. Egal wie vorbereitet man auch ist, dennoch kann es passieren, dass man für gewisse Bilder keine Freigabe bekommt. So war es auch hier. Sehr ärgerlich, wenn einem gesagt wird, dass 50% der Auswahl nicht gezeigt werden darf. So ist es aber. In ihrem fall war der Arbeitgeber bzw ihr Beruf ein Hindernis. Es gehen einem trotzdem Dinge durch den Kopf: „Du warst doch bei dem Shooting anwesend“ oder „Ich hab dich doch gefragt“. Man sollte aber verstehen, dass nur weil das Model mit der Anweisung einverstanden ist, das noch immer nicht bedeuted, dass sie weiss wie das Bild letztendlich aussieht. Das Ergebnis kann einen dann doch umhauen, im positiven Sinne. Man findet es schön, hätte so ein Ergebnis vielleicht nicht erwartet. Auch ist man sogar von sich selbst überrascht und kann doch nicht zustimmen, dass gewisse Bilder durch das Internet gejagt werden. So schwer das auch für mich war, so verärgert ich zuerst auch gewesen bin, das muss man einfach schlucken, Punkt.

Es ist ja nicht so, dass alles nicht erlaubt wurde, so darf ich diese -wie ich finde- wunderbaren Aufnahmen die entstanden sind, zeigen 🙂 Diese Aufnahmen sind nur durch Lightroom gejagt worden. Paar werden sich mit Photoshop anfreunden und dann auf Instagram ihr Glück finden. Also fleissig liken! Hier noch paar Infos für die Nerds unter euch. Diese Sachen kamen bei dem Shooting zum Einsatz.
Benutzt wurde :

  • Blitz Jinbei DM-6 auf Stärke 1/3
  • Beaiutydish 70cm + Wabe
  • Canon 70D
  • Canon EF-S 15-85 mm

PS.: wegen dem Modelvertrag welches oben erwähnt wurde, dazu mach ich einen extra Blog Post und stelle euch den Vertrag als PDF zur Verfügung. Das muss aber erst vorher rechtlich überprüft werden da ich einige Änderungen vorgenommen habe. Was, wie und warum erkläre ich euch bald auf meinem Blog.

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Ardalan Paymardi

Hi, ich bin Autor und Gründer von Paymardi Pictures.
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