Selena.

Nein das wird kein Liebesbrief!, das hier ist eine Art Erkenntnis. Die Erkenntnis, welche durch die Erfahrung gekommen ist. Ich will ja nicht behaupten, dass ich damals ALLES falsch gemacht habe, nein, instinktiv hab ich quasi darauf hingearbeitet, mir vorher Gedanken zu machen. Ach fuck, jetzt habe ich die Pointe verraten. Nun, wenn du grad nichts vor hast und nicht weist, was du mit deinem Leben anfangen sollst, kannst es dir ja zu Ende durchlesen. Oder einfach nur so aus Anstand.

Vor Jahren, als ich anfing, habe ich drauf los fotografiert, schon eigentlich immer mit einer Idee, aber die war noch nicht so ausgereift. Klar war mir bewusst, dass ich Licht brauche. Mal mehr, mal weniger. Ich hatte mein Model, meine MUA, mein Licht, meine Kamera all die Bearbeitungsprogramme. Irgendwie kam immer was dabei raus. Viel Gedanken hab ich mir nicht wirklich gemacht weil das Lichtsetup ja fast immer gleich war: Viel Licht!

Mit der Zeit wurde es anders. Ich habe mich aktiv damit auseinander gesetzt. Geübt, geübt, geübt.

Ich habe bei dieser Bildreihe von Jens Koch (@jenskochphoto auf Instagram) inspirieren lassen. Er hat Rammstein für ihr neues Album porträtiert. Als Hintergrund hatte er eine helle Lichtquelle oder ein stark belichteter Hintergrund benutzt und die einzelnen Bandmitglieder mit einem sehr kleinem Lichtstreifen im Gesicht ausgeleuchtet. Schaut bei Ihm vorbei, die Bilder sind Hammer. Wie dem auch sei, so etwas ähnliches -also einen kleinen Bereich aufhellen- hab ich schon mal mit Kathi versucht, das Ergebnis war in Ordnung, nicht berauschend aber ok für meinen damaligen Wissensstand / Erfahrungsstand.

Als ich die Bilder von Jens sah, bekam ich wieder Lust auf solche Bilder, aber der Unterscheid zu damals war, dass ich jetzt auch eine große Lichtquelle hatte welche ich als Hintergrund nutzen konnte. Gesagt getan. Wer meine Bilder kennt, bemerkt sofort dass ich auf starke Helligkeit-Kontraste total stehe. Die Rammstein Bildreihe von Jens ist eher Kontrast ärmer als meine. Bei ihm liegt der Fokus im Detail/Struktur bzw die Wiedererkennungsmerkmale der einzelnen Bandmitglieder. Er hat sie extrem gut rauskristallisiert. Auf den ersten Blick meint man, dass die Merkmale andere sind, bei genauer Betrachtung aber hat er sie genau getroffen. So genug von Ihm geschwärmt, hier geht es um mich.

Ich habs einfach nachgemacht mit einem touch von mir selbst. Hierzu wird es ein Videotutorial geben, welches ich dann in meinem Store zum Kauf anbieten werde, geben. Da ich der Meinung bin, dass sich viele denken „Ach mit Photoshop werd ich das später beheben“. Wie du mit wenig Equipment tolle Ergebnisse erzielen kannst, wird dir in diesem Video gezeigt. Es wird bald einen Verteiler geben, wo du dich für mehr Infos eintragen kannst. Bis dahin:

Hier ist das Ergebnis. Out of Cam. Ohne Lightroom. Ohne Photoshop. Die nackte Wahrheit. Das unvermeidbare. #truestory

instagram.com/selenamorrigan

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